Forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung
2018 wird wieder der Wildverbiss beurteilt

Verbisssituation

Erstellung eines forstlichen Gutachtens

Im Jahr 2019 wird der dreijährige Abschussplan für Rehwild festgelegt.

Vorbereitend dazu wird heuer das Forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung durchgeführt. Ab März erheben die Revierförster nach einem landesweit festgelegten statistischen Verfahren die aktuelle Verbisssituation.

Das Forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung bewertet die Hegegemeinschaften.

Für die Jagdreviere gelten die Revierweisen Aussagen

Im Jahr 2019 wird der dreijährige Abschussplan für Rehwild festgelegt. Vorbereitend dazu wird heuer das Forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung durchgeführt. Ab März erheben die Revierförster nach einem landesweit festgelegten statistischen Verfahren die aktuelle Verbisssituation. Nach Auswertung dieser Verbissinventur wird dann für den Bereich jeder Hegegemeinschaft das eigentliche Gutachten erstellt. Da aber die Hegegemeinschaften in der Regel aus 10-20 Jagdrevieren bestehen, wird zusätzlich für jedes Jagdrevier auf Grundlage der fachlichen Einschätzung durch den Revierförster eine gutachterliche Aussage zur Verbisssituation getroffen.

Wesentliche Grundlage für Abschussplanung

Mit dem Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung und den zusätzlichen revierweisen Aussagen wird den an der Abschussplanung beteiligten Jagdgenossen und Jägern sowie der Unteren Jagdbehörde am Landratsamt und dem Jagdbeirat die wesentliche Entscheidungsgrundlage an die Hand gegeben, ob mit dem bisherigen Abschuss das sogenannte Waldverjüngungsziel des Jagdgesetzes erfüllt werden kann oder nicht. Dieses besagt, dass die standortgemäßen Baumarten sich im Wesentlichen ohne Schutzmaßnahmen verjüngen und aufwachsen können müssen. Der mit den Forstlichen Gutachten erhobene Zustand der Waldverjüngung ist gemäß Jagdgesetz bei Abschssplanung vorrangig zu berücksichtigen.

Rückblick zum Gutachten 2015

Beim letzten Forstlichen Gutachten 2015 konnte im Amtsgebiet erfreulicherweise bei knapp zwei Drittel der Reviere ein "tragbarer" Verbiss festgestellt werden. Umgekehrt musste aber leider in 14 % der Reviere der Verbiss bereits mindestens viermal hintereinander als "zu hoch" eingewertet werden. Gerade in diesen dauerhaft unbefriedigenden Jagdrevieren sind die Beteiligten besonders gefordert, im Sinne der Vorgaben des Jagd- und Waldgesetzes für angepasste Rehwildbestände zu sorgen. Nur so können zukunftsfähige Mischwälder entstehen, ohne dass hierfür große Teile des Waldes eingezäunt oder anderweitig geschützt werden müssen. Im Herbst 2018 werden die Ergebnisse der neuen Gutachten zeigen, inwieweit dies gelungen ist.

Regionale Ergebnisse der Forstlichen Gutachten 2015

Weiterführende Informationen zum Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung:

Wissenswertes zum Themenkomplex Wald-Wild-Jagd bietet das Wildtierportal: