30 Teilnehmer erhielten ihre Urkunden
Bildungsprogramm Wald 2017 erfolgreich abgeschlossen

Abschluss des BiWa-KursesZoombild vorhanden

Teilnehmer des Kurses "Bildung Wald 2017"

Im Litzlwalchener Holz bei Nußdorf haben 30 Waldbesitzer/innen mit dem letzten Praxismodul zu den Themen Naturverjüngung und fachgerechte Pflanzung den diesjährigen Kurs „Bildungsprogramms Wald“ (abgekürzt: BiWa) abgeschlossen.
Gut gerüstet für die sachgemäße Pflege und Bewirtschaftung des eigene Waldes konnten sie aus den Händen von Alfons Leitenbacher, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein, ihre Teilnahmeurkunden in Empfang nehmen.

Natürliche Waldverjüngung

Leitenbacher hatte zuvor am Beispiel einer tannenreichen Naturverjüngung unter dem Schirm des Altholzes die zahlreichen Vorteile der natürlichen Waldverjüngung herausgestellt, angefangen von der großen genetischen Vielfalt über das ungestörte Wurzelwachstum bis hin zu den enormen Kosteneinsparungen.
In den meisten unserer Wälder könne die kostenlose natürliche Verjüngung genutzt werden.
Zentrale Voraussetzung dafür aber sei, dass ein angepasster Wildbestand geschaffen wird, der das Aufwachsen eines gesunden Mischwaldes zulässt. Andernfalls sei ein sehr hoher Aufwand für den Schutz der Naturverjüngung durch Zäune beziehungsweise mechanische oder chemische Verbissschutzmittel notwendig, betonte Leitenbacher.
Forstwirtschaftsmeister Sepp Mörtl erläuterte die wichtigsten Fragen zu Qualität, Größe und Pflanzverband von künstlich angelegten Forstkulturen und führte verschiedene Pflanzmethoden praktisch vor. Dabei wurde deutlich, dass Pflanzenfrische und Pflanzqualität, aber auch die sorgfältige Pflanzung selbst ganz entscheidend für den Kulturerfolg sind.

Inhalt des Bildungsprogramms Wald

Seit dem 6. Februar 2017 haben die interessierten Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer an acht Abenden in theoretischen Unterrichtseinheiten von den Förstern des Amtes die Grundzüge der Forstwirtschaft vermittelt bekommen.
Von der Baumartenkunde über die Grundlagen des Waldbaus, die sachgerechte Verjüngung, Pflege und Durchforstung, die Forsttechnik, Holzsortierung und –vermarktung bis hin zu rechtlichen und Waldschutzfragen sowie der Arbeitssicherheit reichte der Bogen des Kursprogrammes.
Ergänzt wurde die Theorie durch fünf Praxismodule, die in verschiedenen Waldbeständen, am Lagerplatz der Wertholzsubmission in Waging sowie im staatlichen Pflanzgarten Laufen-Lebenau stattfanden.
Zudem lernten die Teilnehmer auch die beiden Waldbesitzervereinigungen Laufen-Berchtesgaden und Traunstein als wertvolle Selbsthilfeeinrichtungen für Privatwaldbesitzer kennen.
Mit sehr großem Interesse und Engagement nahmen die 30 Teilnehmer/innen die gebotenen Informationen über den Wald und seine sachgemäße, nachhaltige Bewirtschaftung auf. Sie wurden dadurch neu motiviert, sich nunmehr intensiver und sachkundiger um ihren eigenen Wald zu kümmern.

Der nächste BiWa-Kurs für Waldbesitzer wird voraussichtlich Anfang 2018 stattfinden. Da die Nachfrage sehr groß ist, ist es ratsam, sich bereits frühzeitig vormerken zu lassen (Tel: 0861/98950-11).

Mit sehr großem Interesse und Engagement nahmen die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gebotenen Informationen über den Wald und seine sachgemäße, nachhaltige Bewirtschaftung auf.
Sie wurden dadurch neu motiviert, sich nunmehr intensiver und sachkundiger um ihren eigenen Wald zu kümmern.
Der nächste Kurs "Bildungsprogramm Wald" für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer wird voraussichtlich Anfang 2018 stattfinden.
Da die Nachfrage sehr groß ist, ist es ratsam, sich bereits frühzeitig vormerken zu lassen unter Telefon 0861 98950-11